Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Das war eine Gunſt, mit der der König die Er⸗ gebenheit der Nationalgarde belohnte, welche mehrere Wochen lang ſeine einzige Garde gebildet hatte; es war endlich ein Zeichen von Vertrauen, das er der Bevölkerung von Paris gab.

Doch dieſer Tag, was man unmöglich hatte ver⸗ hindern können, fiel im laufenden Jahre auf den grünen Donnerſtag.

Am grünen Donnerſtag konnte aber der König, der ſich ganz ſeinen Andachten widmete, ſeinen Geiſt keiner politiſchen Beſchäftigung hingeben: man ver⸗

ſchob alſo den Dienſt der Garde vom 12. auf den 16., vom grünen Donnerſtag auf den Oſtermontag.

Dem zu Folge ſtieg, am 16. Morgens, in dem Augenblicke, wo die Wache bezogen wurde, als es eben neun Uhr im Pavillon de[Horloge ſchlug, König Karl X. die Freitreppe der Tuilerien in der Uniform eines Generals der Nationalgarde herab. Er erſchien in Begleitung des Herrn Dauphin und war umgeben von einem zahlreichen Generalſtabe.

Er kam auf den Carrouſelplatz, wo ſich von allen Legionen der Nationalgarde, die Cavalerie⸗Legion in⸗ begriffen, gelieferte Detachements verſammelt fanden.

Als er vor die Schlachtordnung der National⸗ garde gelangte, grüßte er nach ſeiner Gewohnheit mit herzlichem Erguſſe.

Obſchon beiſeinen täglichen Spazierfahrten Karl X., allmälig depopulariſirt,— nicht durch ſeine perſön⸗ lichen Fehler, ſondern durch die Irrthümer ſeiner Regierung, welche eine antinationale Politik ange⸗ nommen hatte,— obſchon bei ſeinen täglichen Spa⸗ zierfahrten, ſagen wir, Karl X. ſeit einem Jahre an