Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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auf eine Gelegenheit, entweder dem Miniſterium oder ſogar dem Königthum dieſen unfläthigen Fußtritt, den die hohe Kammer von der Polizei erhalten hatte, zurückzugeben.

Der Liebesgeſetzes⸗Entwurf ſollte dieſe Ge⸗ legenheit bieten.

Er war der Prüfung der Herren von Broglie, Portalis, Portal und le Baſtard unterworfen worden⸗

Wir haben die Namen der anderen Mitglieder der Commiſſion vergeſſen:— es ſei dies geſagt ohne die Abſicht, die Ehrenwerthen auf irgend eine Art zu verletzen.

Die Prüfungs⸗Commiſſion ſchien ſchon bei ihren Sitzungen weit davon entfernt, eine Sympathie für den Entwurf zu hegen.

Die Miniſter ſelbſt fingen an mit demſelben Schrecken, der Reiſende ergreift, welche, ein unbe⸗ kanntes Land durchwandernd, ſich plötzlich am Rande eines Abſturzes finden, die Miniſter ſelbſt fingen an zu bemerken, daß unter der politiſchen Frage, welche die Hauptfrage zu ſein ſchien, eine individuelle viel ernſtere Frage verborgen war.

Das Geſetz gegen die Preßfreiheit wäre in der That vielleicht durchgegangen, hätte es ſich nur an den Rechten der Intelligenz vergriffen. Was lag an den Rechten der Intelligenz dem Bürgerthum, der höchſten Macht jener Zeit? Doch das Geſetz gegen die Preßfreiheit vergriff ſich an den materiellen Intereſſen, was eine viel gewichtigere Lebensfrage für alle Subſcribenten auf Voltaire⸗Touquet war, welche das Pictionnaire Philosophique laſen und

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