Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Todt! murmelte Camille,geſtorben durch Erſtickung! Wer hätte das von Colombau denken können? er, der ſo fromm! Ah! Colombau!

Und Camille erhob die Hände zum Himmel als ein Menſch, der, um die Sache, die man ihm geſagt, zu glauben, nöthig hätte, daß man ſie ihm zweimal wiederholen würde.

Indem er die Hände erhob, erhob Camille auch

die Augen, und die Augen erhebend erblickte er einen jungen Mann, der in die tiefſten Reflexionen ver⸗ ſunken zu ſein ſchien. Er erkannte in ihm einen Künſtler, den man ihm während der Unruhe, die auf die Ohnmacht von Carmelite gefolgt war, gezeigt, und von dem man ihm geſagt hatte, es ſei einer der ausgezeichnetſten Maler. Das Geſicht des jungen Mannes drückte die lebhafteſte Bewunderung aus.

Es war Petrus, den die erhabene Anſtrengung von Carmelite zugleich mit Traurigkeit und mit Stolz erfüllte... Die Künſtler hatten alſo ein anderes Herz als die übrigen Menſchen? Die Künſtler hat⸗ ten alſo eine andere Seele? Die Künſtler waren alſo vielleicht privilegirte Weſen für den Schmerz? Da ſie ſo königlich den Schmerz beſiegten, ſo waren ſie beſondere Weſen.

Camille täuſchte ſich im Geſichtsausdrucke von Petrus: er hielt ihn einfach für einen Dilettanten in Entzückung, und auf ihn zugehend, um ihm ein äußerſt angenehmes Compliment zu machen, ſagte er:

Mein Herr, wäre ich Maler, ich würde keine andere Phyſiognomie als die Ihrige wählen, um das

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