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glauben ſollen, alle hier gegenwärtige Perſonen kennen die Geſchichte von Carmelite, und der Schrecken habe ihrer Bruſt dieſen ſchmerzlichen Seufzer entriſſen, den ſie nicht zurückzuhalten vermocht, als ſie dieſe Meldung gehört, und plötzlich, das Feuer in den Augen, die Freude auf den Lippen, die Sorgloſigkeit auf der Stirne, dieſen jungen Mann haben erſcheinen ſehen, den man gewiſſer Maßen als den Mörder von Colombau betrachten konnte.
Dieſer Seufzer war zugleich von Jean Robert, von Petrus, von Regina und von Frau von Marande ausgeſtoßen worden.
Was Carmelite betrifft, ſie hatte nicht nur weder geſchrieen, noch geſeufzt, ſondern ſie war ſogar athem⸗ los, unbeweglich wie eine Bildſäule geblieben.
Herr von Marande allein, der den von ihm ver⸗ geſſenen Namen gehört und wieder erkannt hatte, ging dem ihm von ſeinem americaniſchen Correſpon⸗ denten empfohlenen Paare entgegen und ſagte:
„Sie kommen vortrefflich, Herr von Rozan! Wollen Sie ſich ſetzen und lauſchen, ſo werden Sie, wie Frau von Marande verſichert, die ſchönſte Stimme hören, die Sie je gehört haben.“
Und Frau von Rozan den Arm bietend, führte er ſie zu einem Fauteuil, während Camille in dem Geſpenſte, das er vor Augen hatte, Carmelite zu et⸗ kennen ſuchte und, ſie erkennend, einen ſchwachen Schrei des Erſtaunens von ſich gab.
Lydie und Regina waren auf ihre Freundin zu⸗ geſtürzt, denn ſie glaubten, ſie bedürfe ihrer Hülfe, und erwarteten, ſie werde in ihren Armen in Ohn⸗ macht fallen; doch zu ihrer großen Verwunderung
Dumas, Salvator. I. 12


