Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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von Carmelite an allen Orten ſingen, welche Sie Ihrer Beſuche würdigen: im Clubb, bei den Wett⸗ rennen, im Café Anglais, bei Tortoni, in der großen Oper, bei den Italienern, ich würde ſagen im Schloſſe, wäre Ihre Gegenwart in meinem Winkel nicht die höchſte Proteſtation Ihrer politiſchen Sympathien. Verſprechen Sie mir alſo, meine ſchöne traurige Freundin ſo weit und ſo raſch, als Sie können, zu

lanciren, iſt das nicht das geheiligte Wort? Ich werde hiefür eine ewige Dankbarkeit für Sie hegen.

Ich verlange einen Monat, um ſie zu lanciren, ſchöne Dame, zwei Monate, um ſie engagiren zu machen, und drei Monate, um zu machen, daß man ſie hört; will ſie nicht etwa in einer neuen Oper debutiren, in welchem Falle es die Sache eines Jahres ſein wird.

Ah! ſie wird in Allem, was man will, debuti⸗ ren: ſie kennt das franzöſiſche und das italieniſche Repertoire.

In dieſem Falle bringe ich Ihnen Ihre Freun⸗ din in drei Monaten von den Füßen bis zum Kopfe mit Lorbeeren bedeckt.

Sie werden alſo die Ihrigen mit ihr theilen, General, ſprach Frau von Marande, indem ſie ihm ihre Hand reichte und herzlich die des Generals drückte.

Und ich auch, ſagte eine ſanfte Stimme, welche Petrus ſchauern machte,ich werde Ihnen auch eine gränzenloſe Dankbarkeit weihen.

Ich bezweifle es nicht einen Augenblick, Prin⸗ zeſſin, erwiederte der General, der aus Höflichkeit