Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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lung zu beharren,„ſo ſage ich Ihnen, daß die Mar⸗ quiſe de la Tournelle wie alle...“

Petrus wollte ſagen wie alle alte Weiber, doch vier Schritte von ſich erblickte er zu rechter Zeit das verdrießliche Geſicht einer alten Witwe, und ſich verbeſſernd, ſprach er:

„Ich wollte Ihnen ſagen, die Frau Marquiſe de la Tournelle habe wie alle Marquiſen eine Carline, die man Croupette nennt.“

„Ein reizender Name!“ rief Frau von Marande. „Ich kenne den Namen nicht, doch ich kenne die Carline.“

„Dann können Sie die Wahrheit der Erzählung würdigen,“ fuhr Petrus fort.„Es ſcheint, dieſe Carline riecht auf eine ertravagante Art nach Mo⸗ ſchus. Bin ich dabei, mein Oheim?“

„Ganz und gar,“ erwiederte der alte General.

„Es ſcheint auch, daß der Moſchusgeruch die Eigenſchaft hat, die Saucen gerinnen zu machen, und da Mademviſelle Croupette ſehr naſchhaft iſt; da, ſo oft die Marquiſe de la Tournelle meinen Oheim beſucht, Mademoviſelle Croupette den Koch beſucht, ſo wollte ich wetten, daß mein theuerſter Oheim heute ein ab⸗ ſcheuliches Mittagsbrod gehabt hat, und daß ihn das ſo düſter und ſchwermüthig macht.“

„Bravo, Junge, man kann unmöglich ein beſſerer Wahrſager ſein; und gleichwohl glaube ich, daß ich, wenn ich gut ſuchen wollte, was Dich ſo heiter und zerſtreut macht, noch richtiger treffen würde... Doch es drängt mich, zu erfahren, was dieſe ſchöne Sirene von mir will, und ich werde die Erklärung auf einen andern Tag verſchieben.“