Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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ſich Petrus zu nähern, um keines ſeiner Worte zu verlieren, von denen jede Sylbe ihr Herz ſchlagen machte,— Regina, als ſie den Namen ihrer Tante ausſprechen hörte, glaubte, es ſei dies eine Gelegen⸗ heit, am Geſpräche Theil zu nehmen.

Sie ſtand alſo von ihrer Cauſeuſe auf und nä⸗ herte ſich ſachte der Gruppe.

Petrus ſah ſie nicht, hörte ſie nicht, doch er fühlte ſie kommen und ſchauerte an allen Gliedern.

Seine Augen ſchloſſen ſich, ſeine Stimme erloſch.

Regina begriff, was im Herzen ihres Herzens vorging, und ſie empfand darüber eine ſeltſame Wolluſt.

„Nun,“ ſagte ſie mit einer Stimme ſo ſanft wie das Vibriren einer Aeolsharfe,„ſprechen Sie nicht mehr, weil ich da bin, Herr Petrus?“

„O Jugend! Jugend!“ murmelte der Graf Herbel.

Es erhob ſich in der That rings um dieſe Gruppe ein Wohlgeruch von Jugend, von Geſundheit, von Glück und von Heiterkeit, dem es gelang, die Stirne des alten Grafen zu entrunzeln.

Nach dem Blicke, den er auf Petrus warf, hätte man denken ſollen, er könne mit einem Worte Alles

dies verſchwinden machen, doch das Mitleid halte

ihn, ſo egoiſtiſch er war, ab, auf das Wolkenſchloß zu blaſen, wo ſein Neffe wohnte. Er gab ihm dafür im Gegentheile die Flanke bloß.

„Vorwärts, Junge! vorwärts!“ ſagte er;„Du brennſt!“

„Nun wohl, da es mein Oheim erlaubt,“ fuhr Petrus fort, genöthigt, bei ſeiner erdichteten Erzäh⸗