Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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15⁴ terredung mit der Marguiſe de la Tournelle geſehen

haben.

Diesmal wollte Frau von Marande hartnäckig aus dem Herzen des alten Grafen das Geheimniß ziehen, das ein gewöhnlich lächelndes, mehr als lä⸗ chelnd, ſpöttiſches Geſicht ſorgenvoll machte.

Aber kam nun der Kummer des Grafen aus ſeinem Herzen oder,— was für ihn noch viel ernſter war,— aus ſeinem Magen, er ſchien ganz und gar nicht entſchloſſen, Frau von Marande zur Vertrauten ſeines Geheimniſſes zu machen.

Einige Worte von ihrem Geſpräche gelangten bis zu Petrus und Regina und entzogen ſie ihrer Ent⸗ zuckung.

Die zwei jungen Leute wechſelten einen Blick. Von Seiten Reginas bedeutete dieſer Blick: „Wir ſind ſehr unklug, Petrus! ſeit einer halben Stunde plaudern wir mit einander eben ſo rückhalt⸗ los, als ob wir im Gewächshauſe des Boulevard

des Invalides wären.“

„Ja,“ antwortete der Blick von Petrus,„ſehr unklug, es iſt wahr, aber ſehr glücklich, meine Regina!“

Sodann, als ſie einen Blick gewechſelt hatten, wechſelten die zwei jungen Leute aus der Ferne und durch ein einfaches Schauern der Lippen einen von jenen Küſſen, die das Herz dem Herzen ſchickt; und als würde er auf eine natürliche Art durch das Ge⸗ ſpräch ſeines Oheims mit Frau von Marande ange⸗ zogen, näherte ſich Petrus dieſen und ſagte, das Lächeln der Sorgloſigkeit auf den Lippen als ein