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Compliment und dankte ihm für die Gefälligkeit, mit der er für Frau von Marande das Langweilige des Sitzens abgekürzt habe.
Jean Robert wußte Anfangs nicht, ob Herr von Rarande im Ernſte ſprach oder ſpottete; raſch auf das Geſicht des Banquier zurückgeworfen, glaubte ſein Blick ſogar einen Moment auf dieſem Geſichte einen ironiſchen Ausdruck zu ertappen.
Doch die Augen der zwei Männer hefteten ſich auf einander mit einem gewiſſen Ernſte, und ſich verbeugend wiederholte nun Herr von Marande die Worte:
„Herr Jean Robert, ich ſpreche im Ernſte, und Frau von Marande vermöchte mir kein größeres Ver⸗ gnügen zu machen, als wenn ſie die Bekanntſchaft eines Mannes von Ihrem Verdienſte cultiviren würde.“
Und er reichte ihm ſo treuherzig die Hand, daß ihm Jean Robert die ſeinige mit gleicher Treuher⸗ zigkeit gab, obſchon dieſe Treuherzigkeit von Seiten des jungen Dichters nicht ganz von einem gewiſſen Zögern frei zu ſein ſchien.
Die dritte Perſon, mit der wir uns beſchäftigen werden, iſt unſer Einführer Petrus. Wir wiſſen, welches Geſtirn ihn anzieht. Nachdem die üblichen Complimente Frau von Marande, Jean Robert, ſeinem Oheim, dem alten General Herbel,— der in einer Ecke ſo mühſam verdaute, daß ihm ſeine Verdauung eine würdige und ernſte Miene gibt,— gemacht und die Damen in Maſſe gegrüßt ſind, hat er nach einem Augenblicke Mittel gefunden, ſich auf die Cauſeuſe zu ſtützen, auf der die ſchöne Regina, halb liegend,


