Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

che

nd

en rei⸗ er⸗ alle en, icht eſe⸗ ieſe len, mit

mal ieſe lten der

ner, rau valt

be⸗ echt, ma⸗ ätte abt, inde

als

zu nds

149

beſchreiben und mit denjenigen, welche es einnehmen, Bekanntſchaft machen oder erneuern.

XIV. Wo von Carmelite die Rede iſt.

Wir haben geſagt, unter dieſem ganzen Luſtſtücke von Frauen ſeien nur vier bis fünf Männer gewe⸗ ſen. Benützen wir es, daß die Geſellſchaft nicht zahlreicher iſt, um uns in dieſes Salongeſchwätz zu miſchen, das gewöhnlich ſo viel Worte gebraucht, um ſo wenig zu ſagen.

Der Lärmendſte von dieſen fünf Privilegirten des Boudoir von Frau von Marande war ein jun⸗ ger Mann, den wir unter ſchmerzlichen oder unheil⸗ vollen Umſtänden geſehen haben. Es war Herr Lorédan von Valgeneuſe, der von Zeit zu Zeit, an welchem Orte des Boudoir er auch war, und mit welcher Dame er auch ſprach, einen Blick ſchnell wie der Blitz und von ſeltſamer Bedeutung mit ſeiner Schweſter, Fräulein Suſanne von Valgeneuſe, der Penſionsfreundin der armen Mina, wechſelte.

Herr Lorédan war ein wahrer Salonmenſch; kein Mund wußte beſſer zu lächeln, kein Blick wußte beſſer zu complimentiren; er beſaß im höchſten Grade die Höf⸗ lichkeit, welche an die Unverſchämtheit gränzt, und von 1820 bis 1827, hatte ihn noch Niemand in der Kunſt, ſeine Halsbinde anzulegen und daran, ſelbſt ganz behandſchuht, den Knoten nach der neuſten Mode zu machen, ohne den Atlaß oder den Batiſt zu zer⸗ knittern, entthronen können.