Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Gehen wir unmittelbar zur Gebieterin des Hau⸗ ſes. Sie iſt dort rechts in ihrem Boudoir.

Die erſte Bewegung von Jedem, der in dieſes Boudvir eintritt, gehört ganz dem Erſtaunen. Was iſt aus allen den berühmten Perſonen geworden, die man gemeldet hat, und warum findet man hier, mitten unter zehn bis zwölf Frauen, kaum drei bis vier junge Leute? Das iſt ſo, weil die politiſchen Illuſtrationen Herrn von Marande zu Liebe kommen; weil Frau von Marande die Politik haßt; weil ſie erklärt, ſie habe keine Meinung, ſie finde nur, die Frau Herzogin von Berry ſei eine reizende Frau, und König Karl X. müſſe einſt ein vollendeter Edel⸗ mann geweſen ſein.

Doch ſind die Männer, welche bald kommen werden, ſeien Sie ruhig! ſind die Männer oder vielmehr die jungen Leute in der Minderzahl, welch ein blendendes Luſtſtück von Frauen!

Beſchäftigen wir uns zuerſt mit dem Boudoir.

Das iſt ein hübſcher Salon, der einerſeits in ein Schlafzimmer und andererſeits in eine Gewächs⸗ hausgallerie geht. Er iſt ausgeſchlagen mit himmel⸗

blauem Atlaß mit ſchwarzen und roſenfarbigen Orna⸗

menten; ſo daß die glänzenden Augen und die herrlichen Diamanten der ſchönen Freundinnen von Frau von Ma⸗ rande auf dem Azur wie Sterne am Firmament funkeln. Diejenige aber, welche man zuerſt erblickt, die⸗ jenige, mit welcher wir uns beſonders zu beſchäftigen haben, die Sympathetiſchſte, wenn nicht die Schönſte, die Anziehendſte, wenn nicht die Hübſcheſte, iſt ohne Widerſpruch die Herrin des Hauſes, Madame Lydie von Marande. Dumas, Salvator. 1. 10