Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

136

Der Ton dieſer Stimme machte Dominique beben, ſie war ihm nicht unbekannt.

Zu mir? Später, erwiederte Dominique; ich habe nicht Zeit, wieder hinaufzugehen.

Und ich habe keine, wiederzukommen, ſprach der Mann, indem er diesmal den Arm des Mönches mit dem Aermel ergriff.

Dominique fühlte etwas wie einen tiefen Schrecken auf ſich niederfallen.

Dieſe eiſernen Hände, die ihm den Arm zuſam⸗ mendrückten, ſchienen die Hände eines Skelettes zu ſein.

Er ſuchte denjenigen zu ſehen, welcher ihn ſo auf ſeinem Wege aufhielt; doch die Treppe war in der Finſterniß, ein einziger Strahl des Tages drang durch ein Ochſenauge ein und beleuchtete einen ſchma⸗ len Raum.

Wer ſind Sie, und was wollen Sie von mir? fragte der Mönch, der ſeinen Arm vergebens loszu⸗ machen ſuchte.

Ich bin Herr Gérard, erwiederte der Mann, und ich komme wegen des Bewußten.

Dominique ſtieß einen Schrei aus.

Doch die Sache ſchien ihm ſo unmöglich, daß er, ehe er daran glaubte, dem Zeugniſſe ſeiner Ohren das Zeugniß ſeiner Augen beifügen wollte.

Er nahm den Mann nun auch bei beiden Armen, und ſprang mit ihm bis in den röthlichen Strahl, den einzigen, der die Treppe beleuchtete.

Der Kopf des Geſpenſtes befand ſich im Lichte.

Es war in der That Herr Gérard.

Der Abbé wich, das Auge erſchrocken, die Haare