126
„Erlauben Sie mir, Ihre Worte auszulegen, mein lieber Herr Jackal.“
„Thun Sie das; doch wahrhaftig, Sie erweiſen ihnen zu viel Ehre.“
„Iſt Ihnen das Geſicht des Verhafteten unbe⸗ kannt?“
„Ja, ich ſah geſtern zum erſten Male.“
„Sein Name iſt Ihnen unbekannt?“
„Sein Name Dubreuil.. ja.“
„Und die Urſache ſeiner Verhaftung iſt Ihnen unbekannt?“
Herr Jackal drückte ſeine Brille wieder auf ſeine Augen nieder.
„Völlig unbekannt,“ ſagte er.
„Woraus ich ſchließe,“ fuhr Salvator fort,„daß die Urſache ſeiner Verhaftung von geringer Bedeu⸗ tung iſt, und daß ſie folglich nicht von langer Dauer ſein dürfte.“
„Ah! gewiß!“ antwortete mit einer väterlichen Miene Herr Jackal.„Iſt es das, was Sie wiſſen wollten?“
„Ja.“
„Warum ſagten Sie es denn nicht früher? Ich will nicht gerade behaupten, daß der Freund Ihres Freundes zur Stunde, wo ich mit Ihnen ſpreche, freigelaſſen iſt; doch da er Ihr Schützling iſt, ſo haben Sie durchaus nichts zu befürchten, und ſobald
ich auf die Präfectur komme, öffne ich dieſem Bur⸗
ſchen beide Flügel der Thüre.
„Ich danke!“ ſprach Salvator, indem er den Polizeimann tief e„Ich darf alſo auf Sie zählen?“
S
— 8 8 8 8
—
S 76)


