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Polizei in Kenntniß geſetzt worden. In jedem Falle ſind Sie nun unterrichtet... Vorſicht, Klugheit!“ Der General ließ ſeinen Wagen halten. „Seien Sie unbeſorgt!“ ſagte Salvator. Sodann, als er auszuſteigen zögerte, fragte La⸗ fayette:
„Nun?“
„Werden Sie mir, wenn ich ausſteige, dieſelbe Gunſt bewilligen, welche der Herzog von Reichſtadt dem General Lebaſtard de Prémont bewilligt hat?“
Und er nahm die Hand des Generals, um ſie zu küſſen; dieſer zog aber ſeine Hand zurück, bot ihm beide Wangen dar, und ſprach:
„Umarmen Sie mich, und küſſen Sie mir zu Gefallen die erſte hübſche Frau, der Sie begegnen werden.“
Salvator umarmte den General, und ſtieg aus dem Wagen, der ſeinen Weg nach dem Luxembourg fortfetzte.
Salvator aber kehrte durch die Rue Dauphine und über den Pont des Arts zurück.
Der Fiacre wartete an der Ecke des Quai und der Place Saint⸗Germain⸗lAuxerrvis.
Die Bangigkeiten des armen Dominique wären noch viel erſchrecklicher geweſen, hätte der General Lafayette ihm geſagt, was er Salvator erzählt hatte!
Salvator theilte mit zwei Worten Dominique die
Abweſenheit von Herrn Jackal mit und erklärte ihm, ohne ihm zu ſagen, wer ihn aufgehalten, die Urſache ſeines Verzugs.
Doch wir wiederholen, Salvator wußte, wo er Herrn Jackal finden konnte.


