Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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eines Truppes von Reitern hörte, welche auf der Landſtraße, der man gefolgt war, herbeikamen.

Fliehen Sie, General! rief der Herzog; wird ſind verrathen!

Aber Sie, Hoheit...2

Ach! ich. ſeien Sie unbeſorgt, mir wird man nichts zu Leide thun... Fliehen Sie! fliehen Sie!

Aber, Hoheit.

Ich ſage Ihnen, Sie ſollen fliehen, oder Sie ſind verloren... und wenn es ſein muß, befehle ich es Ihnen im Namen meines Vaters.

Im Namen des Kaiſers, rief eine ſtarke Stimme,haltet an.

Sie hören? ſagte der Herzog.Fliehen Sie, ich will es, ich bitte Sie darum.

Ihre Hand, Hoheit..

Der Herzog ſteckte ſeine Hand zum Schlage hinaus, der General drückte ſeine Lippen darauf; dann ſtieß er ſeinem Pferde die Sporen in den Bauch und ſetzte über die Bruſtmauer. Man hörte das Geräuſch des Pferdes und des Mannes, wie ſie in den Fluß fielen, und dann nichts mehr. Die Nacht war zu finſter, als daß man ſehen konnte, was aus ihnen geworden war. Was den Herzog betrifft, er wurde nach Wien in die kaiſerliche Burg zurückgeführt.

Und, fragte Salvator,Sie denken, General, ein einfacher Zufall habe den Wagen umgeworfen und die Soldaten auf jede Seite der Brücke geführt?

Das iſt möglich; doch es iſt nicht die Meinung

des Herzogs von Orleans: er glaubt, die Polizei von Herrn von Metternich ſei durch die franzöſiſche