9⁴
„Gebt Raum! gebt Raum!“
Doch Gibaſſier und Carmagnole ſprangen hinter ihm und hatten überdies durch einen verabredeten Ruf an alle ihre Gefährten appellirt.
In einem Augenblicke bildete ſich ein undurch⸗ dringlicher Kreis um Sarranti, zwanzig Caſſe⸗tétes waren aufgehoben, und ohne Zweifel ſollte er er⸗ ſchlagen wie ein Stier unter dem Schlagbeile der Fleiſcher niederſtürzen, als eine Stimme erſcholl, welche rief:
„Lebendig! man greife ihn lebendig.“
Die Agenten erkannten die Stimme, der man ſo gut gehorchte, von Herrn Jackal und ſtürzten ſich, da ſie wußten, ſie kämpfen unter den Augen ihres Chefs, auf Herrn Sarranti.
Es herrſchte einen Augenblick ein entſetzliches Gemenge. Ein Mann zerarbeitete ſich aufrecht ſtehend unter zwanzig Männern; dann fiel er auf ein Knie; dann verſchwand er gänzlich.
Als er ſeinen Vater zum zweiten Male fallen ſah, eilte ihm Dominique zu Hülfe; doch die Menge, welche Angſtſchreie ausſtoßend entfloh, wälzte ſich in dieſem Momente wie ein Strom nach der Straße und trennte den Sohn vom Vater.
Um nicht fortgeriſſen zu werden, klammerte ſich der Mönch an das Gitter eines Hotels an; als aber die Menge ſich verlaufen hatte, waren Herr Sar⸗ ranti und die häßliche Gruppe, unter der er ſich zerarbeitete, verſchwunden.
3 ſ ſ (


