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„Abgeſehen davon, daß wir Ihnen ſeit heute Morgen nachlaufen,“ fügte Gibaſſier bei.
„Wie, ſeit heute Morgen?“
„Ja,“ erwiederte Carmagnole,„ſeitdem Sie das Hotel verlaſſen haben.“
„Welches Hotel?“ fragte Sarranti.
„Das Hotel der Place Saint⸗André⸗des⸗Arcs,“ ſagte Gibaſſier.
Bei dieſer letzten Bezeichnung durchzuckte es wie ein Blitz den Geiſt von Sarranti. Es ſchien ihm, er ſehe auf dem Geſichte, er höre in der Stimme von Gibaſſier Züge und Töne, die ihm nicht unbe⸗ kannt waren.
Dann kehrte Alles in ſein Gedächtniß zurück, die Reiſe, der Ungar, der Courier mit den Depechen, der Poſtillon, Alles dies unbeſtimmt wie durch eine Wolke, dennoch aber klar genug, daß er mehr in⸗ ſtinctartig als anders keinen Zweifel hegte.
„Elender!“ rief der Corſe erbleichend wie ein Todter, indem er die Hand unter ſeinen Rock ſtecte.
Gibaſſier ſah die Klinge eines Dolches glänzen, und der Tod wäre vielleicht auf dieſen Strahl mit derſelben Geſchwindigkeit gefolgt, mit der der Donner auf den Blitz folgt, hätte nicht Carmagnole, der die Bewegung geſehen und begriffen hatte, mit beiden Händen die Hand, welche die Waffe hielt, gepackt.
Da er ſich zugleich von den beiden Händen ge⸗ preßt fühlte, ſo machte ſich Sarranti, Alles zuſam⸗ menraffend, was der menſchliche Wille an Stärke in einem äußerſten Augenblicke geben kann, von dem doppelten Drucke los, ſprang, den Dolch in der Hand, mitten unter eine compacte Gruppe und rief:


