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diejenigen, welche ihn an der Erfüllung ſeiner Pflicht verhindern wollten, auf, ſich zurückzuziehen, und ſich an die durch dieſe lebendige Mauer beſchützten Träger wendend, befahl er dieſen, den Sarg auf die Erde niederzuſetzen.
„Thut es nicht! gehorcht nicht!“ rief man von allen Seiten.„Wir ſind da, um Euch zu unter⸗ ſtützen!“
Und die jungen Leute ſchienen wirklich durch ihre feſten Worte und ihre kräftige Haltung ent⸗ ſchloſſen, eher Alles zu wagen, als zu gehorchen.
Der Officier gab ſeinen Leuten den Befehl, die Bewegung fortzuſetzen. Die Bajonnete, die ſich wie⸗ der einen Augenblick erhoben hatten, ſenkten ſich aufs Neue.
„Tod dem Commiſſär! Tod dem Officier!“ brüllte die Menge.
Der ſchwarze Mann hob den Arm empor: das Pfeifen eines Caſſe⸗tte wurde hörbar, und an den Schlaf getroffen, ſtürzte ein Mann, in ſeinem Blute gebadet, zu Boden.
Wir hatten zu jener Zeit noch nicht die furcht⸗ baren Aufſtände vom 5. und 6. Juni, vom 13. und 14. April durchgemacht, und ein erſchlagener Mann war noch Etwas.
„Mord! Mord!“ rief die Menge.
Als hätten ſie nur auf dieſen Ruf gewartet, zogen zwei⸗ bis dreihundert Agenten unter ihren Ueberröcken ihre Caſſe⸗tétes hervor, welche dem ähn⸗ lich, deſſen Wirkung man ſo eben geſehen hat.
Der Krieg war erklärt.
Diejenigen, welche Stöcke hatten, hoben ſie auf,


