Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Seiten; ein furchtbares Gebrülle drang aus der Bruſt der Menge hervor.

Der Unbekannte fühlte ſich ohne Zweifel durch eine unwiderſtehliche Macht unterſtützt, denn er empfing dieſen Lärmen mit einem Lächeln der Ver⸗ achtung.

Träger! wiederholte er.

Nein, nein, nein, keine Träger! riefen die Zöglinge.

Keine Träger! wiederholte die Menge.

Mit welchem Rechte, fuhren die Zöglinge fort, mit welchem Rechte wollen Sie uns verhindern, die ſterblichen Ueberreſte unſeres Wohlthäters zu tragen, während wir von der Familie die Erlaubniß erhal⸗ ten haben?

Das iſt falſch, erwiederte der Unbekannte,die Familie widerſetzt ſich im Gegentheile förmlich, daß der Körper anders als auf die gewöhnliche Art ge⸗ tragen werde.

Iſt das wahr, meine Herren? fragten die jun⸗ gen Leute, ſich an die Grafen Gaötan und Alexan⸗ dre de la Rochefoucauld wendend, welche in dieſem Augenblicke herbeikamen, um ihren Platz hinter dem Leichname ihres Vaters zu nehmen;iſt das wahr, meine Herren, verbieten Sie uns, die Ueberreſte unſeres Wohlthäters und Ihres Vaters, der auch der unſere war, zu tragen?

Alles dies ging unter einem unbeſchreiblichen, er⸗ ſchrecklichen Tumulte vor.

Als man aber dieſe Frage hörte, als man ſah, daß der Graf Gastan zu antworten ſich anſchickte, rief man von allen Seiten: