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„Mein lieber Carmagnole, ohne Zweifel hat er im Grunde ſeines Herzens den melancholiſchen Ge⸗ danken, er werde der ſeinigen nicht beiwohnen... Nun ſind Sie aber bald dabei, mein Buſenfreund. Was ſehen Sie hinter dem traurigen Greiſe?“
„Ah! es iſt wahr, unſern Mann. Er ſpricht mit Herrn von Lafayette.“
„Wahrhaftig! das iſt Herr von Lafayette?“ ſagte Gibaſſier mit jener Ehrfurcht, welche die gemeinſten und elendſten Leute für den edlen Greis hegten.
„Wie!“ rief Carmagnole mit Erſtaunen,„Sie kennen Herrn von Lafayette nicht?“
„Ich habe Paris am Abend vor dem Tage ver⸗ laſſen, wo ich ihm als peruvianiſcher Kazike, der
herbei gekommen, um die franzöſiſche Conſtitution
zu ſtudiren, vorgeſtellt werden ſollte.“
In dieſem Augenblicke, und als die zwei Ge⸗ fährten, die Hände auf dem Rücken und mit ſehr harmloſer Miene, langſam gegen die Gruppe zugin⸗ gen,— welche in der That aus dem General La⸗ fayette, Herrn von Marande, dem General Pajol, Dupont(de lEurc), und Einigen von den Männern peſtand, welche ihre Oppoſition der allgemeinen Po⸗ pularität bemerkbar machte,— in dieſem Augen⸗ blicke, ſagen wir, waren ſie von Salvator ſeinen Freunden bezeichnet worden.
Gibaſſier hatte nichts von dem verloren, was in der Gruppe der jungen Leute vorgegangen war. Gi⸗ baſſier ſchien mit einer beſondern Fähigkeit in Be⸗ treff des dritten Sinnes begabt; er ſah zugleich rechts und links wie die Schieler, und vorne und hinten wie die Kamäleone.


