Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Sie hatten das nicht? bemerkte die Barbette.

Doch! warum ſoll ich aber Unbekannten ein Geſchenk mit meinem Siegellack und mit meinen Oblaten machen?

In der That, das wäre mit der Zeit ein Ruin.

Ah! es iſt nicht gerade wegen des Ruins; doch es hat das Anſehen, als mißtraute man den Leuten, wenn man von ihnen etwas zum Verſiegeln der Briefe verlangt.

Ja, und dann genirt das, will man den Brief leſen, wenn ſie abgegangen ſind; aber, fuhr die Barbette fort, indem ſie einen Blick auf den Brief warf,wie kommt es, daß er geſiegelt iſt?

Oh! ſprechen Sie mir nicht hievon! er ſtörte in ſeinem Portefeuille und ſuchte ſo lange, bis er eine alte Oblate fand..

So daß Sie nicht wiſſen, was der Brief ent⸗

Bei meiner Treue, nein. Wozu ſollte es mich auch nützen, zu wiſſen, daß Herr Dominique ſein Sohn iſt, daß er Herrn Dominique heute um Mittag in der Himmelf ahrts⸗Kirche an den dritten Pfeiler, links vom Eingange, angelehnt erwarten wird, und daß er unter dem Namen Dubreuil in Paris iſt?

Sie haben den Brief alſo doch geleſen?

Oh ich habe ihn ein wenig klaffen laſſen; ich wurde neugierig, zu erfahren, warum er durchaus eine Oblate haben wollte.

Gerade in dieſem Augenblicke hörte man die Glocke von Saint⸗Sulpice.

Ah! rief die g der Rue du Pot de⸗ Fer,und ich vergaß...