Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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geſchrieben hat, und er hat mir ſogar noch ſehr bange gemacht.

Oh! ſollte er Sie beleidigt haben, Gevatterin?

Nein, Gott ſei Dank, das kann ich nicht ſagen. Aber ſehen Sie, es ſcheint, ich duſſelte ein wenig;. ich öffnete die Augen, und plötzlich ſah ich vor mir einen großen, ganz ſchwarzen Mann.

War es zufällig der Teufel?

Nein; denn nach ſeinem Abgange hätte ich den Schwefel gerochen... Da fragte er mich, ob der Abbé Dominique zurückgekommen ſei.Nein, antwortete ich ihm,noch nicht.

Wohl, ſo ſage ich Ihnen, daß er heute Abend oder morgen früh zurückkommen wird. Das war gräßlich genug, wie mir ſcheint!

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Ah! erwiederte ich, er wird heute Abend oder morgen früh zurückkommen? Nun wohl, das freut mich, ſo wahr ich Perine heiße. Iſt er Ihr Beichtvater? fragte er mich lachend.

Mein Herr, antwortete ich, erfahren Sie, daß ich nicht jungen Leuten von ſeinem Alter beichte. Ah!... Nun, ſo thun Sie mir den Gefallen und ſagen Sie ihm... Doch nein, es iſt beſſer.. Haben Sie eine Feder, Papier und Tinte? Bei Gott! eine ſchöne Frage! Ich will ihm ſchreiben; geben Sie mir, was ich hiezu brauche. Ich gab ihm ſeine Tinte, ſeine Feder und ſein Papier, und er ſchrieb dieſen Brief. Haben Sie nun Oblaten oder Siegellack? fragte er. Oh! was das betrifft, nein, antwortete ich ihm, das habe

ich nicht.