Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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ihrer Freundin, der Stühlevermietherin von Saint⸗ Sulpice, zu machen.

Ah! nicht ſchlecht, nicht ſchlecht, ſprach Gibaſſier, der die erſten Sylben der Charade zu errathen an⸗ fing.Fahren Sie fort, ich verliere kein Wort.

Dieſen Morgen gegen halb neun Uhr begab ſich alſo die Barbette in die Rue du Pot⸗de⸗Fer. Ich ſagte Ihnen, glaube ich, mit vier Worten habe ſie Longue⸗Avoine über die Sache unterrichtet. Das Erſte, was ſie nun in der Ecke von einer der Fen⸗ ſterſcheiben erblickte, war ein Brief an Herrn Domi⸗ nique Sarranti adreſſirt.

Sprich! ſagte die Barbette zu ihrer Freundin, Dein Mönch iſt alſo noch nicht zurückgekehrt?

Nein, erwiederte die Andere,doch ich er⸗ warte ihn jede Stunde.

Es iſt erſtaunlich, daß er ſo lange ausbleibt.

Weiß man je, was das macht, die Mönche? Doch warum ſprichſt Du von ihm?

Weil ich dort ganz einfach einen Brief an ſeine Adreſſe ſehe, antwortete die Barbette.

Ja, das iſt ein Brief, den man geſtern Abend für ihn gebracht hat.

Es iſt poſſirlich, ſagte die Barbette,man ſollte glauben, es ſei eine Frauenhandſchrift.

Bei meiner Treue, nein, entgegnete die Andere.Ah! ja wohl, Frauen... Seit den fünf Jahren, die der Abbé Dominique hier wohnt, habe ich nicht die Schnauze von einer einzigen ge⸗ ſehen.

Ah! Sie mögen immerhin ſagen...

Nein, nein, da es ein Mann iſt, der ihn hier

Dumas, Salvator. I. 5