Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Saint⸗Sulpice, welche Stühlevermietherin in der Rue du Pot⸗de⸗Fer wohnt.

Ah! rief Gibaſſier durch einen Schein geblendet.

Sie fangen an dabei zu ſein, nicht wahr 7

Das heißt, ich erſchaue undeutlich, ich wittere, ich errathe.

Nun wohl, unſere Stühlevermietherin von Saint⸗ Sulpice iſt, wie ich Ihnen vorhin ſagte, Concierge des Hauſes, bis zu deſſen Thüre Sie geſtern Abend Herrn Sarranti gefolgt ſind, und in welchem ſein Sohn, der Abbé Dominique, wohnt.

Immer zu, ſprach Gibaſſier, der um keinen

Preis der Welt den Faden, den er ſo eben erwiſcht

hatte, verlieren wollte.

Nun wohl, der erſte Gedanke, der Herrn Jackal kam, als er dieſen Morgen den Brief empfing, in welchem Sie ihm Ihre Reiſebeſchreibung von geſtern gaben, war, da er ſah, Sie haben Herrn Sarranti bis zur Thüre eines Hauſes der Rue du Pot⸗de⸗Fer verfolgt, mich holen zu laſſen, um mich zu fragen, ob ich nicht Jemand in dieſem Hauſe kenne. Sie be⸗ greifen, lieber Gibaſſier, meine Freude war groß, als ich erkannte, es ſei dasjenige, deſſen Bewachung der Thür⸗ ſchnur der Freundin der Freundin meines Freundes anvertraut ſei. Ich nahm mir nur die Zeit, ein be⸗ jahendes Zeichen zu machen, und lief zu Barbette. Ich wußte, ich werde Longue⸗Avoine bei ihr finden: das iſt die Stunde, wo er ſeinen Kaffee zu ſich nimmt. Ich lief alſo nach der Impaſſe des Vignes; Longue⸗ Avoine war dort. Ich ſagte ihm zwei Worte in's Ohr; er ſagte vier in's Ohr von Barbette, und dieſe ging auf der Stelle ab, um einen kleinen Beſuch

ſel