52
„Und warum dies?“ fragte Herr Jackal. „Weil ein Mann, der mit dieſer Blitzesſchnellig⸗ kei aſ Landſtraßen fährt, keine andere Entſchul⸗ gung ſ als er eile zu ſeinem Seelenheile.“ „Immer beſſer, lieber Herr Gibaſſier,“ ſagte der Polizeichef.„Ich ſehe, Sie ſind ein wenig Beobach⸗ ter, und ich wünſche Ihnen Glück hiezu, weil es fortan Ihr Geſchäft ſein wird, zu beobachten. Ich wiederhole Ihnen alſo, in der Kirche werden Sie Ihren Mann finden.“
Gibaſſier wollte ſehen, ob Herr Jockal bis ans Ende unterrichtet ſei.
„In welcher Kirche?“ fragte er in der Hoffnung, eine ſchwache Seite bei ihm zu finden.
„In der Himmelfahrts⸗Kirche,“ antwortete ein⸗ fach Herr Jackal.
Gibaſſier ging von einem Erſtaunen zum andern über.
„Sie kennen wohl die Himmelfahrts⸗Kirche?“ ſagte Herr Jackal, als er ſah, daß Gibaſſier nicht antwortete.“
„Bei Gott!“ erwiederte Gibaſſier.
„Doch vom Hörenſagen, ohne Zweifel, denn ich glaube nicht, daß Sie ein Mann von ſehr inbrün⸗, ſtiger Frömmigkeit ſind.“
„Ich habe meinen Glauben wie Jedermann,“ antwortete Gibaſſier, indem er ſeine Augen gottſelig zum Himmel aufſchlug.
„Es wäre mir nicht unangenehm, hierüber er⸗ baut zu werden,“ ſagte Herr Jackal, während er Gibaſſier den Kaffee einſchenkte,„und hätten wir einige Augenblicke mehr, ſo würde ich Sie gern
ul de vo
er
er


