Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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W.

Der Triumph von Gibaſſier.

Gibaſſier und der Agent wandten ſich alſo oder der Polizeiagent wandte vielmehr Gibaſſier nach der Rue de Jeruſalem.

Man begreift, daß nach den durch den Beglaubiger der Päſſe genommenen Maßregeln jede Flucht un⸗ möglich war.

Fügen wir übrigens zum Ruhme von Gibaſſier bei, daß ihm der Gedanke, zu fliehen, nicht einmal kam.

Mehr noch: das ſpöttiſche Ausſehen ſeiner Phy⸗ ſiognomie, das Lächeln des Mitleids, das auf ſeinen Lippen ſchwebte, wenn er den Agenten anſchaute, die ſorgloſe, ungezwungene, hochmüthige Art, wie er ſich auf die Polizei⸗Präfectur führen ließ, offenbarten ein ruhiges Gewiſſen. Mit einem Worte, er ſchien ſei⸗ nen Entſchluß gefaßt zu haben und ging mehr als ein ſtolzer Märtyrer, denn als ein ergebenes Opfer einher.

Von Zeit zu Zeit warf ihm der Agent einen Seitenblick zu.

Je näher Gibaſſier der Präfectur kam, deſto mehr, ſtatt ſich zu verdüſtern, heiterte ſich ſeine Stirne auf; er dachte an den Sturm von Flüchen, den der Zorn von Herrn Jackal bei ſeiner Rückkehr auf das Haupt des unglücklichen Agenten würde fallen laſſen.

Dieſe Heiterkeit, welche wie eine Glorie um die reinen Stirnen glänzt, fing an den Führer von Gibaſſier zu erſchrecken. Während des erſten Vier⸗