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Der Kellner ſtellte auf den Kamin das unbe⸗ rührte Huhn und die angegriffene Flaſche. Hienach entfernte er ſich mit dem Verſprechen, den Commiſſionär am Morgen auf den Schlag ſieben Uhr eintreten zu laſſen. Als der Kellner weggegangen war, ſchloß Gi⸗ baſſier ſeine Thüre doppelt, öffnete den Secretär, in 1 welchem eine Feder, Tinte und Papier zu finden er
ſich vorher ſchon verſichert hatte, und fing an für ſ Herrn Jackal ſeine Reiſeeindrücke von Kehl nach Straßburg zu ſchreiben.
Wonach er ſich zu Bette legte. ſi
Um ſieben Uhr klopfte der Commiſſionär an die Thüre. ſe
Schon auf, ſchon angekleidet, ſchon bereit, ins Feld zu ziehen, rief Gibaſſier: er
„Herein!“ ſe
Der Commiſſionär trat ein.
Gibaſſier warf einen raſchen Blick auf ihn, und ſc ehe dieſer Menſch nur ein Wort geſprochen, erkannte er den Vollblut⸗Auvergnat: er konnte ihm ſeine Bot⸗ ſie ſchaft mit vollem Vertrauen übergeben.
Er gab ihm zwölf Sous ſtatt zehn, erklärte ihm fr alle Winkel des Palaſtes der Rue de Jeruſalem, und ſagte ihm, die Perſon, an welche der Brief gerichtet ſei, müſſe an dieſem Morgen von einer großen Reiſe ab zurückgekommen ſein, oder werde im Verlaufe des die Tages zurückkommen. ge
Sei dieſe Perſon zurückgekommen, ſo ſoll er ihr
den Brief zu eigenen Händen im Auftrage von Herrn i Bagnöères de Toulon,— das war der ariſtokratiſche zal Name von Gibaſſier,— übergeben; ſei ſie noch nicht gel


