Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Schauſpieler hinmarſchirt war, die Place Saint⸗ Michel überſchritten hatte, drang Herr Sarranti in die Rue des Poſtes ein und gelangte vor ein Haus, deſſen Nummer er diesmal anſchaute.

Dieſes Haus, unſere Leſer kennen es ſchon, oder wenn ſie es nicht wiedererkennen, ſo werden ſie es auf die erſte Bezeichnung erkennen. Neben der Im⸗ paſſe des Vignes und gegenüber der Rue du Puits⸗ qui⸗parle liegend, war es kein anderes, als jener Zauberbecher, durch welchen, Korkkügelchen ähnlich, dieſe ſo vergeblich von Herrn Jackal im Hauſe ge⸗ ſuchten und ſo wunderbar von ihm bei ſeinem gefahr⸗ vollen Hinablaſſen zu Gibaſſier wiedergefundenen Carbonari verſchwunden waxen.

Der Ergaleerenſklave erbleichte, als er die berüch⸗ tigte Rue du Puits⸗qui-parle erblickte und in dieſer Straße den Brunnen, in dem er ſo lange und trau⸗ rige Stunden zugebracht hatte. Ein unbekannter Schauer durchzog ſeinen ganzen Leib, und ein kalter Schweiß befeuchtete ſeine Stirne. Zum erſten Male ſeit ſeinem Abgange aus dem Hotel⸗Dieu, um nach Kehl zu reiſen, empfand er einen ſchmerzlichen Eindruck.

Die Straße war einſam. Herr Sarranti, als er vor dem Hauſe angelangt war, blieb ſtehen und erwartete ohne Zweifel, um einzutreten, die vier anderen Gefährten, die zur Einführung nöthig, welche, wie man ſich erinnert, zu fünf und fünf ſtattfand.

Bald erſchienen drei in Mäntel gehüllte Männer und gingen gerade auf Herrn Sarranti zu, und nach⸗ dem ſie das Erkennungszeichen ausgetauſcht hatten, warteten alle Vier auf den Fünften.

Gibaſſier ſchaute umher, um zu ſehen, ob der

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