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Er hoffte Meaux über la Ferté⸗Gaucher und Cou⸗ lomniers zu erreichen.
Er hielt weder um zu trinken, noch um zu eſſen, machte dreißig Lieues in einem Zuge und kam vor dem Thore von Meaux an.
Keine der, welche Gibaſſier beſchrieb, ähnliche Poſtchaiſe war paſſirt.
Gibaſſier hielt an, ließ ſich in der Küche Mittags⸗ brod ſerviren, aß, trank und wartete.
Ein geſatteltes Pferd wartete auch.
Nach einer Stunde traf der mit ſo großer Unge⸗ duld erwartete Wagen ein.
Es war finſtere Nacht.
Sarranti ließ ſich ein Bouillon in ſeinen Wagen bringen und gab Befehl, nach Paris über Claye zu fahren:— das genügte Gibaſſier.
Er ging zum Hofthore hinaus, ſchwang ſich auf ſein Pferd und erreichte bald, indem er einen Sei⸗ tenweg durch ein Gäßchen einſchlug, die Straße nach Paris.
Nach Verlauf von zehn Minuten ſah er hinter ſich die zwei Laternen der Poſtchaiſe von Sarranti glänzen.
Das war fortan Alles, was er brauchte: er ſah und wurde nicht geſehen. Es handelte ſich nur da⸗ rum, auch nicht gehört zu werden.
Er wählte die Seite des Weges und galoppirte immer ein Kilometer vor dem Wagen.
Man kam in Bondy an.
Hier war in einem Nu der Cabinetscourier in einen Poſtillon verwandelt, und gegen ein Trinkgeld
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