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fahl er dem Poſtillon, in gewöhnlichem Train abzu⸗ fahren.
Zehn Minuten nachher ging Herr Sarranti, der nur die erforderliche Zeit, um die Pferde zu wech⸗ ſeln und eine Taſſe Fleiſchbrühe zu ſich zu nehmen, geblieben war, ebenfalls wieder ab und eilte dem nach, der ihm zu folgen beauftragt war.
Was Gibaſſier vorhergeſehen, geſchah. Zwei Stun⸗ den von Steinbach hatte ihn Herr Sarranti ſchon eingeholt; da aber nach den Reglements der Poſt kein Reiſender dem Andern ohne die Erlaubniß von dieſem vorfahren ſoll, weil er auf der nächſten Sta⸗ tion die einzigen Pferde des Stalles nehmen könnte, ſo folgten ſich die zwei Wagen eine Zeit lang, ohne daß der zweite dem erſten vorzufahren wagte. Un⸗ geduldig, ließ Herr Sarranti endlich Gibaſſier um Erlaubniß hiezu bitten. Die Erlaubniß wurde mit einer Artigkeit gegeben, welche Herrn Sartanti be⸗ wog, ſelbſt aus ſeinem Wagen zu ſteigen, um dem ungariſchen Edelmanne zu danken; nachdem dies ge⸗ ſchehen war, grüßte man ſich von beiden Seiten, Herr Sarranti ſtieg wieder in ſeinen Wagen und fuhr, durch die Erlaubniß begünſtigt, wie der Wind weiter.
Gibaſſier folgte ihm, doch diesmal, indem er dem Poſtillon einſchärfte, welchen Train auch Herr Sarranti fahren möge, ebenſo zu fahren.
Der Poſtillon gehorchte, und wir haben die zwei Poſtchaiſen in ſtarkem Galopp in die Stadt Kehl einfahren und vor dem Gaſthauſe zum Großen
Friedrich anhalten ſehen.
Rachdem ſie ſich höflich, jedoch ohne ein Wort


