Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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Caſſandre. Sollteſt Du es wagen, die Tugend ſelbſt zu ver⸗ leumden? Gille. Kennen Sie einen gewiſſen Leandre? Caſſandre. Bei Gott! ob ich ihn kenne! Gil

12 Nun wohl, er hat Ihre Frucht vor mir cultivirt. Caſſandre.

Ich weiß das; da er aber ein Taugenichts iſt, ſo habe ich ihn weit, weit weggeſchickt, und er iſt ge⸗ gangen.

Gille. Das heißt, er hat Sie glauben gemacht, er gehe. Caſſandre.

Gleichviet, Du biſt der Mann, den ich geträumt habe, und Du mußt S Tochter heirathen.

ille.

Das wäre mir ganz lieb.

Caſſandre.

Schwöre mir alſo, daß Du ſie heiratheſt! und ich ſchwöre Dir bei den fünfhundert Teufeln und bei ihren tauſend Hörnern, ſie nur Dir in der Welt, mittelbar oder unmittelbar, zu geben.

Gille.

Ich will ſchwören wie ein Fuhrmann. Oh! Teufel! oh! Hölle! oh! Mord und Elemente! oh! Ho gel und Wetter! oh! Pulver und Blei! ich verſprecht Ihnen nie eine andere Perſon zu heirathen, von wel⸗ em Geſchlechte ſie auch ſein mag, als Fräulein Zir zabelle, Ihre vermeintliche Tochter!

Caſſandre.

Gut geſchworen! alle Donner! alle Blitze! all Gewitter! Es hat mich bei Deinem Schwure ein Schauer überlaufen! Ich ſchwöre Dir alſo meinerſeits daß meine Tochter Zirzabelle nie, mittelbar oder u⸗

mit Ich Wi

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