Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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Caſſandre.

Dieſer Burſche ſpricht mich immer mehr an. Gaut.) Das iſt es nicht, was ich ſagen wollte; ich wollte einige Fragen an Dich richten, um zu ſehen, vb es Dir nicht ganz und ſit Verſtande gebreche.

Gille.

Oh! wenn es nur das iſt, reden Sie, Herr; fragen Sie. Es gibt Niemand, der Ihnen beſſer ant⸗ worten kann, als Ihr Diener.

Caſſandre.

Das iſt wahr, denn Du ſprichſt viel. Erkläre mir ein wenig, zum Beiſpiel... Ich habe vergeſſen, Dich zu fragen, wie Du heißeſt.

Gille. Ich heiße Gille, Ihnen zu dienen. Caſſandre, beiſeit.

Dieſer Burſche iſt äußerſt einſchmeichelnd.(Laut.) Wohl alſo, mein lieber Gille, erkläre mir ein wenig, wie es kommt, daß die Fiſche in die Tiefe des Fluſſes hinabgehen, ohne zu ertrinken.

Gille. Und wer ſagt Ihnen, Herr, daß ſie nicht ertrinken? Caſſandre.

Sie kommen ja, nachdem ſie auf dem Grunde ge⸗ weſen ſind, an die v des Waſſers zurück!

ille.

Es ſind nicht die ertrunkenen, die zurückkommen, es ſind andere.

Caſſandre, nach einem Augenblicke tiefen Nachdenkens:

Wetter! Du könnteſt Recht haben.

Gille. Hat der Herr noch andere Fragen an michzu richten? Caſſandre.

Gewiß!.. Wie kommt es, daß der Mond gerade

untergeht, wenn die Sonne aufgeht?

Gille. Herr, nicht der Mond geht unter, wenn die Sonne