Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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nicht hält, kannſt Du Dich auch gegen die Deinigen verfehlen.“.

Fafiou riß die Augen weit auf.

„Hieran hatte ich nicht gedacht,“ ſagte er.

Sodann den Kopf ſchüttelnd, fügte er bei:

„Gleichviel, fordern Sie von mir mein Leben; verlangen Sie aber nicht, daß ich Herrn Copernie einen Fußtritt zurückgebe... Nein, das iſt unmöglich!“

„Und warum dies, da er Dich nicht bezahlt, um ſie zu empfangen?“

„Glauben Sie, das gebe mir das Recht, zu..“

„Ich glaube es.“

„„Oh! nein, oh! nein; er verletzt ſeine Verbind⸗ lichkeiten in minus, ich würde die meinigen in plus verletzen. Unmöglich, Herr Salvator, unmöglich! Ver⸗ langen Sie mein Leben von mir!“

„Laß uns vernünftig reden, Fafivu.“

„Gut, reden wir vernünftig, Herr Salvator.“

„Ihr improviſirt alle dieſe Paraden, bei welchen Du meiner Anſicht nach ein wunderbares Talent ent⸗ wickelſt

Die Wangen des Bajazzo bedeckten ſich mit Roſen der Beſcheidenheit.

„Sie ſind ſehr gut, Herr Salvator... Ja, wie Sie ſagen, wir improviſiren ſie.“

„Nun wohl, was verhindert Dich, einen Fußtritt r improviſiren, wie Du ein Quidproquo improvi⸗ irſt?“

„Aber, Herr Salvator, man wird das nie geſehen haben, daß Gille Caſſandre einen Fußtritt zurückgibt!“

„Das wird um ſo unerwarteter ſein, und folglich um ſo mehr Succeß haben.“

„Oh! bei Gott!“ ſagte Fafiou, der ſchon das Ge⸗ lächter und das Beifallklatſchen ſchallen hörte und ſich bei der Künſtlerſeite faſſen ließ;„bei Gott! ich be⸗ zweifle es nicht.“

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