Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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„Es ſind zwei, Herr Salvator.“

„Um wie viel Uhr finden Deine Paraden ſtatt?“

„Die erſte um vier Uhr, und die zweite Abends um acht Uhr.“

„Vier Uhr, das iſt zu früh; acht Uhr, das iſt zu ſpät.“

„Ah! Teufel, man kann das doch nicht ändern: das iſt die Regel.“

„Fafivu, die erſte Parade darf heute erſt um ſechs Uhr anfangen; mehrere von meinen Freunden, welche Deinem Triumphe beizuwohnen wünſchen und nur von ſieben frei ſind, haben mich beauftragt, Dir dieſe Bitte mitzutheilen.“

„Teufel, Herr Salvator, Teufel!“

„Willſt Du mir etwa ſagen, das ſei unmöglich?“

„Ich werde Ihnen das nie ſagen, Sie wiſſen es wohl.“

„Nun?“

„Nun, da Sie wünſchen, daß die Parade erſt um ſechs Uhr ſtattfinde, ſo muß ſie wohl um dieſe Stunde anfangen.“

„Du haſt Deine Mittel?“

„Nein, ich werde ſie finden.“

„Ich kann alſo ruhig ſein?“

„Sie können ruhig ſein: wenn man mich in Stücke zerhacken wollte, Herr Salvator, man könnte nicht ma⸗ chen, daß ich vor ſechs Uhr erſcheinen würde.“

„Gut, Fafioun.. Doch das iſt nur die Hälfte des Dienſtes, den ich von Dir zu verlangen habe.“

„Deſto beſſer! denn ſonſt wäre es nicht der Mühe werth.“

„Du biſt alſo geneigt, Alles für mich zu thun?“ „Alles, Herr Salvator!. Hören Sie, wenn ich für Sie meine Schwiegermutter verſchlingen müßte,

wie ich brennendes Werg verſchlungen habe, ich würde

ſie verſchlingen.“ „Nein, Du bekämeſt eine zu ſchlimme Geſchichte