372
Heirath von Fafiou war alſo, wie ſich Herr Galilée Copernic ſcientiviſch ausdrückte, auf die griechiſchen Ca⸗ lenden verſchoben; was Fafiou toll, blind und grauſam machte, und was ihn in den Stunden ſeiner Tollheit, Blindbeit und Grauſamkeit den Tod der Königin Ta⸗ matave wünſchen ließen.
Unſere Leſer begreifen alſo, nun da wir ihnen die Beziehungen, welche zwiſchen Fafiou und Salvator be⸗ ſtanden, erklärt haben, den Satz, welchen der Pitre am Anfange des vorhergehenden Kapitels zum Com⸗ miſſionär geſagt hatte:„Herr Salvator, ſo wahr ich Fafiou heiße, wenn ich Ihnen gleichfalls einen Dienſt leiſten kann, ich werde nicht müde, es Ihnen zu wieder⸗ holen, Sie können ganz und gar über mich verfügen.“ Fafivu, der ſeine Anerbieten beſtändig zurückge⸗ wieſen geſehen hatte, war auch im höchſten Maße er⸗ freut, als er Salvator ihm erwiedern hörte:„Ich werde Dich vielleicht beim Worte nehmen, Fafiou;“ bei welcher Erwiederung Fafiou ausrief:„Ah! wahr⸗ haftig und Gott! Sie werden in dieſem Falle einen glücklichen Menſchen machen, das ſage ich Ihnen!“
„Ich zählte wohl auf Deinen guten Willen, Faſivu,“ ſagte lächelnd Salvator nach der von uns mitgetheilten Abſchweifung Mademoiſelle Muſette betreffend.„Ich habe auch über Dich verfügt, ohne Dich zu Rathe zu ziehen.“
„Ah! reden Sie, Herr Salvator, reden Sie!“ rief aufs Neue Fafivu, tief gerührt von dem Merk⸗ male des Vertrauens, das ihm Salvator gab.„Sie wiſſen ja, daß ich Ihnen mit Leib und Seele ergeben bin!“
„Ich weiß es. Höre mich alſo an, Fafiou.“
Eine der Fähigkeiten von Fafiou war, ſeine Naſe auf zweiundvierzigerlei Arten zu drehen, und ſeine Ohren auf dreiundzwanzigerlei; er öffnete alſo ſeine Ohren übermäßig und ſagte:
„Ich höre, Herr Salvator.“
„Um wie viel Uhr findet Deine Parade ſtatt?“
Ul De ſie mi
wo
ſeck an
zer che
des
we
für
wi
ſie


