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teſten Quartieren, von der Barriere du Tröne, vom Faubourg du Raute, um ihn ſeine Dummheiten impro⸗ viſiren zu hören, welche zu Dutzenden in das Ohr der Zuſchauer einbrachen, wie an den Tagen öffentlicher Luſtbarkeiten die Schlagſchwärmer in Paquets in die Beine der Vorübergehenden fahren.
Fanden ſich Copernic und Fafiou(Caſſandre und Gille) in Scene, ſo war es ein Lauffeuer von Calem⸗ bours, von Tölpeleien, von Quidproquo, von Wortſpie⸗ len, von Witzen, von grotesken Fragen, von albernen Antworten, kurz von Lazzi, die man in der Sprache der Cvuliſſen Balangviers nennt, um einen mit dem Spleen behafteten Engländer vor Lachen ſterben zu machen; man ſah auch in den ausſchweifendſten Con⸗ vulſionen die Zuſchauer dieſer Paraden ſich krümmen, wo die zwei Komödianten, der Meiſter und der Schüler, wie in einer gegenſeitigen Rivalität ein wunderbares Talent entwickeln.
Das Intereſſanteſte hiebei iſt, daß unſer Pitre entfernt kein Bewußtſein von ſeinem Verdienſte hatte: nein, Fafiou wußte nichts von Fafiou. Er hatte Ta⸗ lent, wie die geiſtreichen Leute Geiſt haben, ohne es zu wiſſen. Einmal auf den Brettern, war er nicht mehr Fafiou: er war Gille; er ſprach zu Caſſandre, wie ein wahrer Diener zu ſeinem Herrn geſprochen hätte, ohne ſeine Betonungen zu ſuchen, ohne die Art, ſich auszudrücken, zu verändern, demüthig, natürlich, frech, je nach der Situation; und darum war er ein großer Schauſpieler.
Sagen wir nun, wie Fafiou Salvator hatte kennen lernen, und wie er ihm verpflichtet worden war.
Die Mohicaner von Paris. IW 24


