Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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wurſt, der zur gewöhnlichen Truppe der Komödianten von Herrn Galilée Copernic gehörte.

Engagirt für die mäßige Summe von fünfzehn Franken monatlich, die man ihm einen Monat unter vier bezahlte, ſpielte er das Fach der Pitres, der Jean⸗ nots, der Gilles, der Jocriſſes, kurz alle Rollen von Rothſchwänzen, die ſeiner Phyſiognomie ſo ſehr ent⸗ ſprachen

Doch hierauf beſchränkte ſich ſeine Beſchäftigung nicht: er war zugleich Barbier, Perrückenmacher, Fri⸗ ſeur der Truppe, welche im Ganzen aus acht Per⸗ ſonen beſtand, den Director Herrn Galilée Copernic, der die Caſſandres ſpielte, Mademoiſelle Muſette, welche

die Iſabellen ſpielte, und ihn Faſiou, der die Hans⸗

wurſte und die Gilles in Rivalität mit dem ſchönen Leander ſpielte, inbegriffen. Letzteres war ein wah⸗ res Märtyrthum für Fafivu, da er, maßlos in Muſette (Iſabelle) verliebt, ſeine Geliebte unabläſſig den Ande⸗ ren Zärtlichkeiten und ihm Beleidigungen ſagen hörte.

Waren die zwei jungen Leute allein, ſo entſchädig⸗ ten ſie ſich allerdings: dann bekam Fafiou alle Zärt⸗ lichkeiten, und der ſchöne Leander von fern alle Schmähun⸗ gen, welche Fafivu von nahe empfangen hatte.

Und ſie war ein großes Bedürfniß für ihn, dieſe Liebe, welche zugleich die Freude und die Qual des armen Fafiou bildete! Er war allein auf der Welt, hatte weder Vater, nach Mutter, weder Oheim, noch Tante, weder Milchbruder, noch Nährvater; es hatte ihm an jeder Familie, mittelbaren oder unmittelbaren, ſeit ſeiner erſten Jugend gefehlt. Als der Vater Ga⸗ lilke Copernie an der Montagne Sainte-Genevière vorüberging, fand er ihn auf der Straße Purzelbäume machend; er hob ihn auf und verſprach, dieſe natürlichen Anlagen zu cultiviren. Er nahm ihn mit und gab ihm, um ihn an ſich zu ziehen, ein Abendbrod, von dem das Kind in ſeinen gaſtronomiſchen Träumen nie eine Ahnung gehabt hatte. Als er dieſes Zauberbild ſeiner

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