356
ihn, nachdem der Aderlaß vorgenommen war, in das Cochin⸗Hoſpital zu ſchicken.
Seit acht Tagen war er, wie geſagt, von dort ab⸗ gegangen, und er hatte, da er Croc⸗en⸗Jambe und la Gibelotte unter ihrem Geldſtreite begegnet war, dieſen den Rath gegeben, Salvator zum Schiedsrichter zu nehmen, und ſie eingeladen, mit ihm in der Goldenen Muſchel zu frühſtücken.
Beim Eintritte von Barthélemy Lelong war einer der zwei Gäſte ſchon kampfunfähig: Croc⸗en⸗Jambe.
Es blieb la Gibelotte.
Barthélemy Lelong ließ drei Gedecke legen, ſtreckte die Hand über Croc⸗en⸗Jambe aus, der wie ein Fagott ſchnarchte, und ſprach feierlich die wohlbekannten Worte: „Ehre dem unglücklichen Muthe!“
Wonach man ſich, ſobald die Auſtern geöffnet wa⸗ ren, unter tauſend Bemerkungen von Mademviſelle Fi⸗ fine, welche nichts gut fand, zu Tiſche ſetzte.
„Oh! wie häkelig find Sie, mein ſchönes Kind!“ ſagte la Gibelotte.
„Sprich mir nicht hievon,“ erwiederte Barthélemy Lelong, indem er mit ſeiner flachen Hand hinten an ſeinem Kopfe drückte und die Zähne zuſammenpreßte; „das iſt ſo, weil ſie mit mir iſt; eine Katze würde ihr an der Barrière beſſer dünken mit ihrem Komödianten,
mit ihrem Poſſenreißer, mit ihrem Hanswurſt Faſiou,
als ein mit Trüffeln gefüllter Faſan mit mir im Rocher de Cancale oder bei den Freères Provengaux.“
„Ah! gut!“ ſagte Mademoiſelle Fifine mit ihrer ſchleppenden Stimme,„wieder ein neuer Zielpunkt! Es ſind mehr als acht Tage, daß ich gar nicht mehr über das Boulevard du Temple gegangen bin.“
„Das iſt wahr ſeitdem ich das Hoſpital ver⸗ laſſen habe, haſt Du keinen Fuß dahin geſetzt; doch man hat mir geſagt, vorher ſeiſt Du alle Tage dahin gegangen, und die Baracke des Herrn Copernic habe keine beſtändigere Zuſchauerin als Dich gehabt.“
zer unt
Je
Ta wö ſtar Br
den


