Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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die erſten Gallerien gehen, was ſogleich einen ganzen Tagelohn von Jean Taureau wegnahm und ihn ab⸗ hielt, ſo oft, als man es gewünſcht hätte, Mademviſelle Se dieſe ariſtokratiſche Ergötzlichkeit genießen zu laſſen.

Mademviſelle Fifine hatte immer einen Ehrgeiz gehabt: den, auf das Thejatr zu gehen,— ſo ſprach ſie das Wort aus, das den Gegenſtand ihres Ehrgeizes repräſentirte.— Leider hatte ſie nicht die nothwendigen Protectionen; ſodann hatte ihr vielleicht der von uns bezeichnete Aus ſprachefehler ohne Zweifel im Geiſte der Directoren geſchadet. In Ermangelung von erſten Rollen, in Ermangelung von ſecundären Rollen würde ſich Mademoiſelle Fifine mit dem Figuriren begnügt haben; und dieſer Ehrgeiz, der weniger hoch ſtrebend als der andere, wäre vielleicht befriedigt worden, hätte ihr Jean Taureau nicht bedeutet, er wolle keine Poſſen⸗ reißerin zur Geliebten, und er werde ihr die Lenden zerſchlagen, wenn ſie die Bretter betrete. Mademoiſelle Fifine bekümmerte ſich wenig um die Drohung von Jean Taureau; ſie wußte, Jean Taureau werde ihr gar nichts zerſchlagen, und ſie im Gegentheile, wenn ſie es wollte, würde Jean Taureau wie ein Rohr biegen. Zehnmal in Augenblicken der Wuth hatte ſich die Hand des Zimmermanns gegen ſeine Geliebte erhoben, bereit, ſie niederfallend zu vernichten; Mademviſelle Fifine hatte aber nur geſagt:„Gut; ſchlagen Sie ein Weib, das iſt ſchön!“ und die Hand war träg wie die eines Kindes herabgeſunken. Jean Taureau beſaß den Stolz ſeiner Stärke: war er nicht entſetzlich durch die Eifer⸗ ſucht, oder durch die Trunkenheit erhitzt, ſo ſtieß er ich nur an wahren Hinderniſſen und verachtete es, nie⸗ derzuwerfen, was keinen Widerſtand bot.

Außer ſeinen Augenblicken des Rauſches oder der Eiferſucht hatte Jean Taureau noch andere Augenblicke, während welcher es nicht rathſam war, ſich an ihm zu

Die Mohicaner von Paris. W. 23