Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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„Drei Franken!“

„Bringen wir zuerſt die alten Rechnungen in Ordnung.“

„Vierzig Sous?“

„Hier iſt die Feder: mache Dein Kreuz.“

„Zwanzig Sous? Man iſt nicht würdig, einen Freund zu haben, wenn man ſich der Gefahr ausſetzt, ſeinen Freund wegen zwanzig Sous zu verlieren!“

„Gut, hier ſind Deine zwanzig Sous,“ erwiederte la Gibelotte.

Und er zog ein Fünfzehn-Sou⸗Stück aus der Taſche.

„Ah! ich wußte wohl, Du werdeſt kommen,“ ſagte Croc⸗en⸗Jambe, während er ſeine Feder in die Tinte

tauchte.

„Und Du kommſt auch!“ erwiederte la Gibelotte, indem er ihm das Papier zuſchob.

Croc⸗en⸗Jambe ſchickte ſich an, ſein Kreuz zu ma⸗ chen: doch ein Schatten trat zwiſchen das Tageslicht und ihn: dieſer Schatten war der von Salvator.

Der junge Mann ſtreckte die Hand durch das Fenſter, nahm die Schuldverſchreibung, welche Croc⸗en⸗ Jambe mit dieſem Symbole, das bei den Leuten aus dem Volke mehr Werth hat, als eine Unterſchrift, zu beglaubigen ſich anſchickte, zerriß ſie in tauſend Stücke und warf auf den Tiſch fünfundſiebzig Franken fünfzig Centimes.

„Das iſt die Summe, die er Ihnen ſchuldig iſt, la Gibelotte,“ ſagte er.„Ich bin fortan der Gläubi⸗ ger von Croc⸗en⸗Jambe.“

„Ah! Herr Solvator,“ rief der Lumpenſammler, „Sie haben da einen Schuldner, den ich bei meiner Treue nicht für einen Sou haben möchte!“

In dieſem Augenblicke machte ſich ein hübſches Stimmchen hörbar, als wollte es mit der weinſchweren Stimme von Croc⸗en⸗Jambe contraſtiren.

„Herr Salvator,“ ſagte die Stimme, welche offen⸗