346
„Weil Du hartnäckig nur das Kapital rechneſt.“
„Das iſt wahr,“ erwiederte Cror⸗en⸗Jambe, ſein i hinreichend;„ich rechne hartnäckig nur das Ka⸗ pital.“
La Gibelotte füllte das Glas von Croc⸗en⸗Jambe.
„Doch mit den Intereſſen, die ſich angehäuft haben, macht das gerade hundert fünfundſiebzig Franken vier⸗ zehn Centimes.“
„Wie kann eine Summe von fünfundſiebzig Livres zehn Sous produciren in ſieben Monaten 2“
„Acht Monate!“
„In acht Monaten, gut, ein Intereſſe von hundert Franken vierzehn Centimes?“
„Du wirſt das ſehen... Vor acht Monaten haſt Du Deine Wohnung bei mir genommen.
„Ich war damals glücklich!“ unterbrach ſchwermü⸗ thig Eror⸗en⸗Jambe, bedenkend, mit welcher Leichtigkeit la Kt zu jener Zeit die Fünfzehn⸗Sous⸗Stücke losließ.
„Und ich auch!“ ſagte la Gibelotte, bedenkend, daß zu gleicher Zeit mit Croc⸗en⸗Jambe Mademoiſelle Bébé die Rothe ihre Wohnung bei ihm genommen hatte.„Was willſt Du, mein armer Freund? man al⸗ tert, und man nimmt alle Tage ab!“
„Das iſt wahr,“ ſprach Croc⸗en⸗Jambes;„es iſt dies das Gegentheil von den Schulden, welche alternd nur zunehmen.“
„Wegen der Intereſſen, die ſich anhäufen,“ wieder⸗ holte la Gibelotte.„Ich ſagte alſo, vor acht Monaten ſeiſt Du bei mir eingezogenz ich habe Dich um fünf Franken monatlich in die Miethe genommen.“
„Ich gebe das zu.“
„Das iſt ein Glück! Vom erſten Monat fingſt Du an mich nicht zu bezahlen.“
„Dies geſchah, um nicht eine ſchlechte Gewohnheit zu verlieren.“
„Fünfmal acht macht vierzig.“
f d


