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„Ei! mein Gott,“ ſagte er, was gibt es denn, Chante⸗Lilas?“
Salvator, der bis dahin, halb aus Gleichgültig⸗ keit, halb aus Discretion, der Gefährtin des jungen Doctors nur eine geringe Aufmerkſamkeit geſchenkt hatte, wandte, als er dieſen Namen hörte, den Kopf nach ihrer Seite und ſchaute ſie mit einem neugierigen, ob⸗ ſchon wohlwollenden Auge an.
„Ah!“ ſagte er,„Sie ſind Mademoiſelle Chante⸗ Lilas?“
„Ja, mein Herr,“ antwortete das Mädchen ganz ſtolz, daß ſein Name dem ſchönen Commiſſionär bekannt war.„Sie kennen mich?“
„Ich kenne wenigſtens Ihren Namen und Ihre Titel.“
„Ah! ah! Du hörſt, Prinzeſſin!— Sie kennen ihren Namen und ihre Titel? woher kennen Sie die⸗ ſelben?“
„Weil ich ſie habe von den Vaſallen der Prinzeſſin von Vanvres feiern hören.“
ſagte Ludovic,„Camille hatte ſie ſo ge⸗ tauft.“
„Camille Rozan... Sie haben keine Nachrichten von ihm?“ fragte Salvator.
„Bei meiner Treue, nein,“ erwiederte das Mäd⸗ chen;„ich habe keine Nachrichten von ihm erhalten, und ich hoffe auch keine zu erhalten.“
„Und warum dies?“ ſagté Ludovic.„Glaubſt Du zufällig, ich ſei eiferſüchtig auf ihn?“
„Oh! mein Herr, ich weiß wohl, daß Sie mir keine ſolche Ehre erweiſen!.. Ah! die Comteſſe du Battoir hatte wohl Recht!“
„Was ſagte die Comteſſe du Battoir?“ fragte Salvator.
„Sie ſagte:„Traue nie den Engländern; ſie ſind au ſchlimm. Treue nie den Americanern! ſie ſind
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