Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

der

die men wir Rei⸗

wel⸗ eiſte lva⸗ che wir Sal⸗ ien, am ſie nen, Sal⸗ weg⸗ mit hren lente

nkel daß

eher

e er,

ſtatt ickter nbe⸗ itete,

un⸗ der

323

Träumerei hinzugeben, ſelbſt angenommen, er hätte das Verlangen hienach gehabt.

Es vergingen in der That nicht fünf Minuten, ohne daß ihn Jemand anredete:

Sie ſind in Verlegenheit?

Ja.

Wenden Sie ſich an Herrn Salvatvr.

Wo iſt er? Ich ſuche ihn.

Dort.

Ah! Herr Salvator!..

Und die verlegene Perſon erzählte Salvator die Urſache ihrer Verlegenheit; und, war es im Rechte,

war es in der Medicin, war es in der Moral, war es

in der Politik, Salvator hatte immer einen Rath für den Prozeß, ein Recept für die Krankheit, eine Anſicht für die Rechtſchaffenheit, ein Licht für die Meinung; ſo daß die Perſon, welche gekommen war, um ſich bei Salvator Raths zu erholen, erleuchtet oder erleichtert, hoffend oder glaubend wegging.

Er war zugleich für die Bewohner des Quartiers, für die Händter und die Händlerinnen der Halle, und ſogar für die einfachen Vorübergehenden, ein Friedens⸗ richter, ein Experte, ein Rechtsberather, ein Arzt des Leibes und des Geiſtes, ein Rächer des Unrechts. Herr Salvator, das war der Salomo der Halle; und es wurde nicht eine auch nur ein wenig wichtige Ange⸗ legenheit abgemacht, über die man ihn nicht zu Rathe zog, wie es keine auch nur ein wenig ernſte Streitig⸗ keit gab, bei der man ihn nicht zum Schiedsrichter

nahm.

Man hörte alſo zu jeder Minute immer nur die zwei Worte ertönen:Herr Salvator! Herr Salvator! Und fragte ein neugieriger Vorübergehender, wie Jean Robert den Kellner der Freiſchenke:

Wer iſt das, Herr Salvator?

So antwortete man ihm, wie der Kellner Jean Robert geantwortet hatte: