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Uen CVI.
nen Der Commiſſionär der Rue aux Fers. 3 Die Rue aux Fers, früher Rue aux Févres ſagt genannt, lag und liegt theilweiſe noch,— da man ſie as,“ nicht ganz niedergeriſſen hat,— zwiſchen der Rue Saint⸗ zozo Denis, wo ſie ihren Anfang hatte, und dem Marché nſe⸗ aux Poirées und der Rue de la Lingerie, wo ſie ihr daß Ende hatte. Längs der Nordſeite des Marché des e zu Innocents, parallel mit der Rue de la Ferronnerie, ans⸗ hinlaufend wie ein Fluß, der Früchte, Blumen und Gemüſe führt, zwiſchen den hundert auf ihrer Rechten enen aufgeſtellten Schenken und den tauſend zu ihrer Linken ſie ſan einander gereihten Marktbuden durchgehend, gebrach nals es der Rue aur Fers in der Zeit, zu der uns dieſes des Kapitel zurückführt, nicht an einer gewiſſen Farbe, an war. einem gewiſſen Pittoresken, welches man nicht wieder⸗ i finden wird in unſerem nach der Schnur gezogenen, als Kweißten, kosmetiſchen und correcten Paris, das wie Lurin ein großes Damenbrett zum Gebrauche der Phi⸗ lidor und der Labaurdonnais zu werden droht.
Die Menge mit den buntſcheckigen Trachten, die ſchon in der erſten Morgendämmerung in dieſe Straße ſürzte, wie ein Bienenſchwarm, der ſich, auf dem durch⸗ teuer ſchtigen Wege der Luft, nach dem mütterlichen Stocke
wendet, bot, ſo beſchattet einerſeits durch die ſchwarzen Nauern der Schenken und beleuchtet andererſeits durch die durchbrochenen Buden, ein ganz beſonderes, ganz vriginelles Siegel, das ihr eine große Aehnlichkeit mit den auf den Bildern der alten flämiſchen Meiſter ge⸗ malten Mengen gab.
Es war ungefähr zehn Uhr Morgens und einer der ſchönen Morgen des Monats März, wo der Frühling


