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Die vortragenden Muſiker waren: Paganini, Bail⸗ lot, Brod, Lißt, Tulou, Vogt, Stockhauſen, Gallay, Renaud, Kalkbrenner, Henri Herz, Lafond; die Damen Stockhauſen, Martainville, Labat.
Wollen Sie bis zum Ende gehen und die Theater⸗ zettel leſen? Gut; für uns iſt das Jahr 1827 geſtern, oder es iſt vielmehr heute.
In der Oper: die Belagerung von Korinth, die Veſtalin, die Nachtigall, das Ballet Aſtolphe und Joconde, der Carneval von Venedig. Man kündigte das Oratorium Moſes für die nächſte Zeit an.
Im Theatre Frangais: die Waiſe aus China, der Junge Ehemann, der Eiferſüchtige wider Willen, Taſſo, die Zwei Schwiegerſöhne, die Folge eines Maskenballes; zuweilen der zweite Act von Figaros Hochzeit: die vier anderen waren verboten und wurden erſt unter dem Miniſterium Mar⸗ tignan, auf das Anſuchen von Baron Taylor, wieder geſtattet. Man hatte Ludwig XI. in Peyronne ge⸗ ſpielt, ein Drama in fünf Acten von Meély⸗Janin, das fiegreich der romantiſchen Schule die Pforten des Thea⸗ ters der Rue Richelieu öffnete. Man kündigte die Wie⸗ derholung von Artaxerxes an: man brauchte ein Gegengewicht gegen Walter Scott!
Bei den Italienern: Il Turco in Italia, il Barbiere, la Donna del Lago, Tancredi, la Gazza ladra, Semiramide;— nichts als Roſſini. Uebrigens iſt der Theaterzettel von 1854 ungefähr noch derſelbe wie der von 1827.
In der Opera Comique: der Handwerksmann, die Alte, Richard Löwenherz, die weiße Dame, Guliſtan.
Im Odeéon iſt die Zahl der Stücke ſo groß, daß man ſie nicht einzuzeichnen vermöchte; alle Wochen reg⸗ net es neue. Führen wir aufs Gerathewohl an: die Sicilianiſche Veſyper, die Schauſpieler.


