Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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lichen Dienſten zu liefern, das nichts Anderes wünſchte, als ſich im Frieden der Enwickelung ſeiner Induſtrie und ſeiner Intelligenz widmen zu können, es fragte ſich, was es gethan habe, um ſo behandelt, in ſeinen Rechten bedroht, in ſeinen Intereſſen verletzt, in ſeinem Stolze gedemüthigt zu werden, und zwar durch einige kaum und mit Mühe aus ihrer angeborenen Dunkelheit hervorgegangene Menſchen, die ihre Prätenſionen durch keine Talente, durch keine Tugenden, durch keine Fähig⸗ keiten rechtfertigen, und die durchaus keine Stärke ha⸗ ben, als die, welche ſie von einer in Frankreich ver⸗ haßten, in Spanien tyranniſchen und überall ander⸗ wärts lächerlichen Faction entlehnen!

Und das Seltſame und beſonders Ungerechte bei Allem dem war, daß das Miniſterium, der einzige Ur⸗ heber der Aufregungen und Unzufriedenheiten, die ſich kundgaben, hievon den Vorwand nahm, um Geſetze zu verlangen, welche viel mehr geeignet waren, die Geiſter aufzureizen, als ſie zu beſchwichtigen; es war die Preſſe, welche das Miniſterium eines Zuſtandes der Dinge be⸗ züchtigte, an dem es ſelbſt allein Schuld war, und die Miniſter hatten keine andere Beweisgründe an ihre Gegner zu richten, als die, welche ſie den drei entſetzten Academikern entgegengehalten hatten:Ihr ſeid die Feinde der Regierung.

nebrigens wurde die Armee, die alte wenigſtens, diejenige, welche gekämpft, geſiegt, die Welt erobert hatte, die Armee wurde nicht beſſer behandelt, als die Literatur; und die Willkür der Liguiſten von Mont⸗ rouge und Saint⸗Acheul beſchränkte ſich nicht auf die Entſetzung der Academiker, ſie beraubte die Marſchälle von Frankreich der Titel, die der Kaiſer ihnen gegeben hatte, und im Salon des öſterreichiſchen Botſchafters, des Herrn von Appony, hörten trotz des Artikels der Charte, welcher ſagte:Der alte Adel nimmt ſeine Titel wieder an, der neue Adel behält die ſeinen, trotz dieſes Artikels hörten hochberühmte Feldherren ihre