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in den Arbeiten der Druckereien, der Papiermühlen, der Schriftgießereien eingetreten; jede Beſtellung hatte auf⸗ gehört, der Buchhandel konnte nicht mehr Stand halten.
Die Zahl der Buchdruckereien war für Paris auf achtzig limitirt; doch, abgeſehen von denen, welchen es an beſtändiger Arbeit fehlte, waren mehrere Patente durch das Miniſterium entzogen worden. Vergebens kündigten die Buchdrucker von allen Seiten den Ver⸗ kauf ihrer Patente an: kein Käufer zeigte ſich; Nie⸗ mand wollte ſich in eine Induſtrie wagen, welche fort⸗ an nicht nur die Verluſte und die Fallimente, ſondern auch die Geldſtrafen, die Beraubungen, die Gewalt⸗ thätigkeiten, die Einkerkerungen zu befürchten hatte.
Nie war ein ſo grimmiger Haß, ein ſo barbariſcher Zorn ausgebrochen ſeit dem großen Mordbrenner, den man Omar nannte. Und dieſer hatte noch zur Ent⸗ ſchuldigung, er verbrenne nur vergangene Bücher, wäh⸗ rend die Omars von 1827 es auf die Vernichtung der zukünftigen Bücher abgeſehen hatten.
Die der Reſtauration am meiſten ergebenen Män⸗ ner, diejenigen, welche der königlichen Sache am mei⸗ ſten Unterpfänder geliefert und am meiſten Zuneigung der Familie der Bourbonen gezeigt hatten, drückten laut und mit Traurigkeit ihren Verdruß über das Be⸗ nehmen des Miniſteriums aus und beklagten die un⸗ ſeligen Folgen dieſes Unterdrückungsſyſtemes.
Beängſtigt, da ſie die Erziehung völlig dem mön⸗ chiſchen Einfluſſe unterworfen ſahen, ſchauernd vor Furcht bei dieſem Winde, der von Saint⸗Acheul und Montrouge wehte, nahmen viele Familien ihre Kinder aus den Penſionen und Colléges zurück und ließen ſie, ſo weit dies immer möglich war, bei ſich bilden, indem ſie einem vielleicht minder ausgedehnten, aber mehr moraliſchen Unterrichte den Vorzug gaben.
Es fragte ſich, dieſes unglückliche Volk von Frank⸗ reich, das jährlich über eine Milliarde Steuern zahlte, das ſich zur Ader ließ, um die Mittel zu allen öffent⸗


