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Strafen waren exorbitant; die Geldbußen ſteigerten ſich auf fünftauſend, zehntauſend, zwanzigtauſend Franken. Herr von Peyronnet, Siegelbewahrer, Juſtizmi⸗ niſter, wurde, nach der Adreſſeberathung mit der ge⸗ fährlichen Ehre beauftragt, der Deputirtenkammer dieſes Geſetz vorzulegen, das zugleich ein Angriff auf die menſchliche Intelligenz und auf die Exiſtenz von einer Millivn Bürger war. Als am andern Tage die Be⸗ ſtimmungen des Geſetzesentwurfes in Paris bekannt wurden, erhob ſich auch an allen Punkten der Haupt⸗ ſtadt ein Hurrah der Entrüſtung, das ſich drei Tage nachher an allen Punkten Frankreichs wiederholte.
Man fühlte, daß auf der Stelle eine furchtbare, unverſöhnliche Gährung ſich der Geiſter bemächtigt hatte.
Aus dieſer Gährung entſtand ein Vorfall, der na⸗ türlich ſeinen Platz in dieſem Buche finden muß, das beſtimmt iſt wie ein Spiegel,— doch wie ein Spiegel, der den Eindruck der Gegenſtände bewahrt,— die ver⸗ ſchwundenen Freigniſſe zu reflectiren.
Der berührte Vorfall wurde veranlaßt durch Herrn Lacretelle, Mitglied der franzöſiſchen Academie. Dieſe ſchätzenswerthe Inſtitution macht, als eine wohlerzogene Tochter, ſo wenig von ſich reden, daß wir mit allem Eifer die Gelegenheit ergreifen, ihr Beſtehen im Jahre 1827 zu offenbaren; ſie iſt vielleicht ſeitdem geſtorben, doch es wird ein Factum für die Geſchichte erworben ſein, nämlich, daß ſie im Jahre 1827 noch lebte.
Von den lebhafteſten Befürchtungen ergriffen, nicht nur für die Freiheit, ſondern für die Reſtaura⸗ tion ſelbſt, ſtellte Herr Lacretelle in der franzöſiſchen Academie den Antrag, entweder an den König, ihren Protector, oder an die zwei Kammern eine energiſche Reclamation gegen einen für die Wiſſenſchaften ent⸗ ehrenden, in der politiſchen Ordnung unheilvollen Ge⸗ ſetesentwurf zu richten. Er hatte dieſen Schritt mit Herrn Villemgin verabredet. Die Mehrzahl der Acg⸗


