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der zu 1830 führt. Wie auf der Straße von Daulis nach Theben, werden wir nun den Sphinx treffen und ihn, ein moderner Oedipus, zwingen, uns das Räthſel der Revolutionen zu ſagen.
Leſer, oder vielmehr Freunde, vollbringen Sie alſo geduldig mit uns die fromme Pilgerfahrt, die wir nach der Vergangenheit machen; in der Vergangenheit muß man das Geheimniß der Zukunft ſuchen. Die Gegen⸗ wart hat faſt immer eine Maske, und die Vergangenheit, heraufbeſchworen durch die Stimme der Geſchichte, aus ihrem Grabe hervorgehend wie Lazarus, die Vergangen⸗ heit antwortet allein aufrichtig. Kehren wir alſo einen Augenblick zur Vergangenheit zurück, die unſer Vater iſt, die der Großvater unſerer Kinder und der Urgroß⸗ vater unſerer Enkel ſein wird.
Ueberdies vergeſſen wir zu ſehr, wie mir ſcheint, dieſe Geneſis unſeres Jahrhunders. Eine der großen Krankheiten unſerer Zeit, wo man ſo raſch unter den Unruhen lebt, wo man ſo ſchnell von den Freigniſſen zu den Kataſtrophen fortgeriſſen wird, iſt das Vergeſſen. Das Vergeſſen iſt aber beinahe immer der Undank.
Dieſes Axiom, das wir hier ausſprechen, wäre be⸗ ſonders auf uns anwendbar, würden wir das große
Jahr 1827 vergeſſen. In der That, das Jahr 1827 9
iſt der Monat April des neunzehnten Jahrhunderts:
wie im Monat April der Frühling erwacht und zuckt,
der im Monat Mai mit ſeinem Blüthenhaupte die Eis⸗
lage brechen wird, mit welcher die Erde noch bedeckt
iſt, ſo erwacht und zuckt vom Jahre 1827 an die Frei⸗ heit, welche ganz gerüſtet und glänzend aus dem vulca⸗ niſchen Boden von 1830 hervorſpringen ſoll.
Was iſt hinter den fernen Dünſten verborgen, die ſie die Augen öffnend erſchaut? Sie weiß es nicht; doch die große Beſchäftigung dieſes Traumes, der ihrem Leben vorherging, iſt der Kampf gegen Alles, was ſie am Blühen und Früchtetragen verhindern kann.
In einem Buche, welches wir geſchrieben haben,


