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Was einen fremden Prinzen betrifft, wenn will man hiemit bezeichnen, wenn nicht Sie, Hoheit, einen im Auslande erzogenen franzöſiſchen Prinzen, der Sie aber leicht beweiſen werden, daß Sie nie aufgehört haben, Franzoſe zu ſein? Sie ſehen logiſch und mathematiſch? Deſto beſſer, Hoheit. Sie ſagen, die Revolution habe
kein Ziel? Ich ſage Ihnen, daß ſie kein Haupt hat. Am
Vorabend des 18. Brumaire hatte ſie auch kein Ziel: am andern Tage war ſie in Ihrem Vater verkörpert. Ich wiederhole Ihnen, Hoheit, es wird genügen, Sie zu nennen, daß alle wahre Patrioten ſich erheben; es wird für Sie genügen, zu erſcheinen, daß alle Mei⸗ nungen ſich vermengen, daß alle Parteien ſich vereini⸗ gen: nennen Sie ſich alſo, Hoheit, und erſcheinen Sie.“
„Sarranti! Sarranti!“ rief der Prinz,„geben Sie wohl Acht, welche Verantwortlichkeit Sie der Zu⸗ kunft gegenüber auf ſich nehmen, ſollte ich ſcheitern, ſollte ich die Rolle von Karl Eduard ſpielen, ſollte ich das Andenken meines Vaters trüben, ſollte ich den großen Namen Napoleon erniedrigen! Manchmal bin ich faſt glücklich, daß man mir dieſen Namen nicht ge⸗ laſſen hat; durch den Diebſtahl, den man an mir be⸗ gangen, iſt er nicht Schimmer um Schimmer geſtorben: das Schickſal hat darauf geblaſen und ihn unter einem Sturme ausgelöſcht!.. Sarranti! Sarranti! gäbe mir ein Anderer als Sie einen ſolchen Rath, ich würde ihn nicht eine Secunde länger anhören!“
„Hoheit!“ rief Sarranti,„ich bin nur das Echo der Stimme Ihres Vaters. Der Kaiſer hat mir ge⸗ ſagt:„„Entreiße meinen Sohn den Händen des Man⸗ nes, der mich verrathen hat,“ und ich komme, um Sie denſelben zu entreißen. Der Kaiſer hat mir geſagt: „„Setze auf die Stirne meines Sohnes die Krone von Frankreich!““ und ich komme, um Ihnen zu ſagen: „„Sire, kehren wir in die vielgeliedte Stadt Paris zurück, die Sie nicht verlaſſen wollten!““
„Stille! Stille!“ flüſterte der junge Mann wie
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